





Drehe den Timer auf deinen gewählten Fokusabschnitt, höre das leise Ticken, und lass das Telefon außerhalb der Reichweite. Das mechanische Geräusch wird zur akustischen Leitplanke, die dich in der Spur hält. Wenn die Glocke klingt, halte kurz inne, atme, notiere die letzte erledigte Mikroaktion und entscheide bewusst. Diese Einfachheit verhindert Multitasking, schenkt Greifbarkeit und nimmt dir die Versuchung, nebenbei doch schnell Nachrichten zu prüfen.
Zwischen zwei Zeitblöcken legst du eine Ein-Minuten-Pause ein: aufstehen, Schultern lockern, vier tiefe Atemzüge. Danach einen Schluck Wasser und einen Stichpunkt, was als Nächstes dran ist. Diese Miniroutine stabilisiert Übergänge, reduziert kognitive Reibung und erhält dein Arbeitsgedächtnis frisch. Sie macht Pausen zu echten Erholungsmomenten, nicht zu neuen Ablenkungen. Nach wenigen Runden entsteht eine natürliche Welle aus Anspannung und Entspannung, die dich zuverlässig trägt.
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